Klärung

Am Beginn einer Zusammenarbeit steht ein erster Gesprächstermin. Diese sogenannte »probatorische Sitzung« dient dem Kennenlernen und der Klärung, ob Sie behandlungsbedürftige Symptome haben.

Ich frage unter anderem nach Ihren psychischen Beschwerden, wie lange diese bereits bestehen, wie sie sich in Ihrem täglichen Leben bemerkbar machen und auch, was Sie bereits unternommen haben, um wieder besser zurecht zu kommen. Ich werde Sie auch nach Ihren Gründen fragen, weshalb Sie eine psychotherapeutische Behandlung beginnen möchten und was Sie sich von Ihr erwarten. Diese Fragen stelle ich, um Ihre Motivation und Ihre Perspektiven besser einschätzen zu können und um prüfen zu können, ob und wie ich Ihnen helfen kann. Dabei kommen unter anderem als »Messinstrumente« auch wissenschaftlich fundierte Fragebögen zum Einsatz.

Ganz wesentlich in dieser ersten Phase, die aus bis zu 5 probatorischen Sitzungen besteht, ist, dass Sie sich eine Vorstellung verschaffen, ob Sie sich mir anvertrauen wollen und können. Denn wenn es zu einer Zusammenarbeit kommt, sollten Sie mit mir offen und vertrauensvoll auch über Dinge sprechen können, die Ihnen unangenehm  oder schmerzlich sind oder auch über Themen, die Ihnen Angst bereiten. Nach diesen Sitzungen erstelle ich eine Diagnose und erkläre Ihnen diese in verständlichen Worten. Liegt eine behandlungsfähige Störung vor, legen wir Ziele fest und erstellen gemeinsam einen Behandlungsplan.